Ich darf Dich ganz herzlich willkommen heißen und freue mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast! Ab jetzt kann es nur noch besser werden für Dich.

In meinem Buch 10 Jahre clean – ein Weg zu Gott, sowie auf meiner Website, geht es nicht um meine persönliche Geschichte! Alles, was Du von mir persönlich erfährst, dient nur Deinem geistigen Weg der Wahrheit. Ich teile kein Interesse an der Vergangenheit, außer sie dient der Wahrheit.

 

Die Vorgeschichte

Mein Name ist Denny Tóth und ich wurde am 03.12.1990 in Chemnitz geboren. Ich komme aus einem normalen Elternhaus. Meine Mutter ist deutsch, mein Vater ungarisch. In meiner Kindheit war ich sehr viel draußen in der Natur und bin gerne mit Freunden um die Häuser gezogen. Wir haben auch viel Blödsinn gebaut, welcher sich weit bis ins junge Erwachsenenalter fortsetzen sollte… Im Alter von 9 Jahren hatte ich meine erste Berührung mit Drogen. Mit 10 Jahren begann ich schleichend Drogen und Alkohol zu konsumieren. Damals war es kein Problem, bei den „Großen“ etwas zu bekommen, man wurde zwar abgezogen, aber es ging noch. Leider haben die auch nie gefragt, wie alt man ist. Im Sommer 2003 – also im Alter von 12 Jahren – war ich schon jeden Tag betrunken oder bekifft. Der, der am ältesten aussah, ging Alkohol einkaufen, beziehungsweise, haben wir immer versucht, etwas ran zubekommen. Generell war ich unter den Freundeskreisen immer der Jüngste, sprich, das Küken. Dies hat mich in meiner Reife stets befördert, weil ich sehr gut und schnell aus Beobachtungen gelernt habe, wie die Dinge so laufen… Zu der Zeit, konnte ich es zu Hause noch ziemlich gut verstecken, man hat sich vollkommen mit Deo eingesprüht und ist den Eltern stets ausgewichen. Mein Vater arbeitete in Schichten und hatte selbst private Sorgen und Probleme. Meine Mutter hat es dann gezwungenermaßen mitbekommen, als die Problemanrufe der Schule häufiger wurden. Später wurde ich von der Realschule in die Hauptschule herabgesetzt, weil ich nichts für die Schule getan habe, außer Stunk anzuzetteln. Ich war nicht dumm, aber faul, beziehungsweise ein Rebell.

Mit 14 Jahren begannen dann die chemischen Drogen, insbesondere Crystal Meth und Ecstasy. Kurz darauf unternahm ich den ersten Suizidversuch mit einer Überdosis Schlaftabletten Apfelsaft und Schnaps. Irgendetwas hielt mich damals fest… Da die Freundeskreise verschieden waren und zu dem Zeitpunkt die allgemeine Kriminalität stark anstieg, um den Drogenrausch zu finanzieren, konnte ich auch mit niemanden drüber sprechen. Zu der Zeit hat sich meine Feinwahrnehmung, sprich Hochsensibilität herausgebildet, die es mir zu Anfang nicht unbedingt leichter gemacht haben. So ging es dann Stufe um Stufe, sprich Droge für Droge weiter… Nach dem Hauptschulabschluss habe ich ein Berufsgrundjahr, Freiwilliges Soziales Jahr und anschließend eine überbetriebliche Ausbildung zum Gärtner begonnen. Vom Bund wurde ich ausgemustert. Mein Leben war schon damals die totale Krise und der Bund hätte mich vielleicht gerettet. Aber es sollte nicht sein…

Mit 18 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen und endlich konnte ich tun und lassen, was ich wollte. Asoziales Verhalten, Drogenkonsum und Kriminalität überstiegen täglich ihre bisher gekannten Grenzen. Mittlerweile war ich von meinem Lebensstil fest überzeugt und lies das auch den Rest der Gesellschafft spüren. Zudem schlug damals bei mir die ganze Verschwörungsthematik ein, wie eine Bombe. Nun hatte ich den Beweis, dass hier etwas ganz gewaltig schieflief, was ich Zeit meines Lebens subtil wusste. Dies förderte mein extremes Verhalten noch mehr. Mit 19 Jahren erreichte ich das obere Ende der Drogenleiter und konsumierte so ziemlich alles. Vor Heroin war mein Respekt immer noch groß, deswegen nur durch die Nase. Weil ich mich selbst nie von den Drogen hätte loslösen wollen, plante ich den goldenen Schuss für den Schluss aufzusparen. Um meinen extremen Drogenkonsum zu finanzieren, habe ich zu allen übel noch angefangen, Drogen zu verkaufen. Leider wurde ich selbst zu meinem besten Kunden…

Vor meinem totalen Absturz kamen 2 interessante Dinge in mein Leben: Erstens, LSD und zweitens, ein Buch von Dr. Joseph Murphy (1898-1981) „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“. Dieses erste Buch, welches ich gelesen habe, öffnete mir die Augen und sollte mir später noch die Gesundheit wiederherstellen. So begann mein spiritueller Weg der Wahrheit und ich habe mich plötzlich für ganz neue Themen interessiert. Weiter ging es mit Hypnose und neurolinguistisches Programmieren. Somit begann ich LSD zur Bewusstseinserweiterung zu konsumieren, ergänzend zu meiner ohnehin kritischen Mehrfachabhängigkeit. Daraufhin geschahen viele bis heute zum Teil unerklärliche paranormale Phänomene, die sich mitunter monatelanglang permanent abgespielt haben. Diese psychische Dauerbelastung trieb mich in den Wahnsinn, obschon sich mein Bewusstsein erweiterte. Das war so schlimm, dass ich meinen Drogenkonsum freiwillig drastisch reduzierte. Als dann noch mein Verhalten in der Berufsausbildung zu einer untragbaren Zumutung für meine Mitmenschen anschwoll, sollte ich eine Entgiftung machen, um meine Ausbildung später fortsetzen zu können. Mir lag viel daran, also tat ich es. Doch alles wurde nur noch schlimmer…

Der Wendepunkt

Im Alter 20 Jahren, also im Jahr 2011, verlor ich alles, was man sich sein Eigen nennt. Arbeit, Wohnung, Geld, Familie (Außer meiner Eltern), Freunde, Freundin, Status, materielle Gegenstände und schließlich meine Gesundheit… Noch zuvor lief ich in der Klapse ein und aus, sie war mein zweites Zuhause geworden und ich fühlte mich dort wohl, wenngleich ich gewaltsam am Bett fixiert, exorziert worden und fast gestorben war… Da ich „draußen“ mit einem Bein im Gefängnis und mit dem anderen Bein im Grab stand, gab es für mich auch keine Option mehr, als dass meine Seele den Wendepunkt einleiten sollte.

Am 04.04.2011, sollte ich zum wiederholten Male eine Entgiftung mit anschließender Therapie antreten. Noch vor Ende der Entgiftung erkrankte ich irreparabel. Es war laut medizinischer Diagnose eine Mischung aus Langzeitdepression, Psychose, Schizophrenie, Sozialphobie und ähnliches mehr. Ich lag ununterbrochen im Bett, konnte nicht mehr sprechen, kein Wort sagen, konnte nicht mehr schreiben oder lesen, war aber bei Bewusstsein. Alles war weg. Dieser paralysierte Zustand war eine psychische Hölle. Sekunden vergingen wie Minuten, Minuten, wie Stunden, Stunden, wie Tage… Niemand konnte mir helfen oder mir sagen, was mit mir los ist. Es gab nach Monaten nicht die geringste Verbesserung. Es war für mich die größte Folter und schlimmste Qual, weil ich nicht daraus kam und absolut unfähig geworden war, überhaupt etwas zu tun. Zuerst hatten mich meine Eltern bis zur Verzweiflung aufgenommen. Dafür bin ich ihnen auf ewig dankbar! Danach kam ich wieder in die Psychiatrie, wo kein Arzt etwas für mich tun konnte. Die Prognose lautete unheilbar, bestenfalls sehr schwer behandelbar. Mein 21 Geburtstag verbrachte ich allein im Bett auf derselben geschlossenen Psychiatrie, wie zu Beginn des Jahres – dieses Mal, brauchten sie mich nicht mehr zu fixieren…

Noch immer konnte ich kein Wort sprechen, hatte über 40 Kilogramm zugenommen, keine Kraft, keine Ausdauer und meine Körperpflege ließ zu wünschen übrig. Essen, Toilette und Rauchen, waren meine Tagesroutine. 23 Stunden eines jeden Tages, lag ich im Bett und hab die weise Wand angeguckt. Mit Anfang 21 Ein totales Drogenopfer, für was auch niemand Verständnis hatte. Immer wenn ich angesprochen wurde, habe ich mich zu Tode geschämt, weil ich nicht antworten konnte. Meine einzige Aussage war: „Ich kann nichts machen!“ Vor fremden Menschen versteckte ich meinen Blick, aus Panik davor, dass sie mich ansprechen könnten. Ich war zu nichts in der Lage, alles war mir zu viel. Mein Gehirn hat – weil es keine Beschäftigung hatte – ständig bis 100 gezählt, was ich nicht aufhalten konnte. Du glaubst nicht, wie ich darunter gelitten hab. Weil ich nicht sprechen konnte, konnte ich auch nicht lächeln, mein Gesicht war versteinert. Nicht zu lächeln hat bereits massive Auswirkungen auf die Psyche eines Menschen und das über Monate und Jahre hinweg, ist unbeschreiblich. Es gäbe noch vieles mehr über diese Krankheitsphase meines Lebens zu berichten, zum Beispiel, dass alle Erinnerungen wie ausgelöscht, meine Adern alle wie verschwunden waren oder ich massive Schlafstörungen hatte…

Nach gut einem Jahr in diesem Zustand konnte ich mich plötzlich an das Buch von „Joseph Murphy – Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ erinnern. Nur eine einzige Technik ist mir eingefallen: Die Baudoin-Technik. Ein kurzer Satz als Schlaflied, den man eigentlich vor dem Schlafengehen wiederholt. Ich wiederholte folgenden Satz: „Ich werde wieder gesund!“ als Schlaflied mindestens 2 Millionen Mal, mein großer Vorteil war, dass ich Zeit hatte und nichts anderes. So kam ich im Frühjahr 2012 in ein ambulant betreutes Wohnen für psychisch mehrfach Abhängigkeitserkrankte, ins Erzgebirge, wo sich mein Zustand vorerst nicht änderte.

Unweit von der Einrichtung entfernt, gab es eine Klippe, von der ich mich eines fürchterlichen Tages hinabstürzen wollte. Als ich vor dem Abgrund stand, konnte ich nicht springen, weil ich zu feige war… Zurück in meinem Zimmer hatte ich den schlimmsten Nervenzusammenbruch meines Lebens. Dabei übergab ich Gott mein Leben mit der Bitte: „Mach Du was draus, ich kann nicht mehr“ Innerhalb von 2 Jahren bin ich wider aller medizinischen Prognosen vollständig genesen!

Heute

Alles in meinem Leben hat sich vollkommen verwandelt. Nichts gleicht mehr dem Menschen, Denny Tóth, aus der „Drogenzeit, noch aus der „Krankenzeit“. Bis Ende 2014 bin ich teilweise unentgeltlich in meinem Beruf arbeiten gegangen. Anfangs nur 4 Stunden. Mein Gehirn startete ein Resett. Indessen habe ich jedes Wort neu gelernt zu sprechen, zu schreiben, zu lesen. Ich kam mir vor, wie ein Baby, Kleinkind und Jugendlicher zugleich. Einfach alles habe ich im Schnelldurchlauf neu gelernt, wie man sitzt, isst, läuft und vor allem, wie man lächelt. Alltägliche Kleinigkeiten, wie einem Fremden die Hand zu geben, waren Schwerstarbeit. Gleichzeitig eröffnete sich mir wieder meine feine Wahrnehmungsfähigkeit. Hochsensibel schaute ich auf meine Gefühle und Emotionen bei allem, was ich tat.

Bis zum Herbst 2017 wiederholte ich eine betriebliche Berufsausbildung zum Gärtner – Garten und Landschaftsbau. Zum ersten Mal war ich fleißig in der Schule und bekam zum Erfolg auch den Realschabschluss zuerkannt. Seitdem bin ich Selbständig. Meine heutige Frau, Claudi, lernte ich 2016 in einer freikirchlichen Gemeinde kennen. Wir sind glücklich verheiratet und wohnen in einem selbstausgebauten Haus in Schwarzenberg, im Erzgebirge.

Seit dem Jahr 2013 bin ich bewusst auf dem Weg der Wahrheit und ersuche sehnsüchtig unser aller wahres zuhause – in Gott. Ich bin durch viele Religionen und Lehren nach dem Sinn des Lebens gestreift. Dunkelste Sinnlosigkeitszustände, Depression, Wahnsinn und Suizidgedanken, sollten noch lange meine treuen Begleiter sein. Nirgendwo fand ich Gott, niemand strahlte ihn aus, keiner sprach von Weisheit. Ich wusste nur, dass die Wahrheit für alle gleich sein muss. So kam ich zur Lehre des Kriya-Yoga, die alle Religionen und Lehren in sich vereinte. Vor allem Jesus betrachteten sie als spirituellen Meister, in einer Reihe von spirituellen Meistern. Als Mitglieder dieser wunderbaren Lehre, die zweifellos zur Erleuchtung führt, reisten Meine Frau und ich Ende 2019 nach Kolkata (ehemals Kalkutta – Stadt in Indien), in die Geburtsstadt des spirituellen Meisters „Paramahansa Yogananda“, der den Kriya-Yoga in die ganze Welt ausgedehnt hat. Am 2 Tag im Ashram bekam ich den zweitschlimmsten Nervenzusammenbruch meines Lebens, weil ich nicht das gefunden habe, wonach ich mein ganzes Leben suchte und hoffte dort zu finden… In ernüchternder Auflösung sagte ich zu meiner Frau: „Und jetzt…? Machen wir ein Kurs in Wundern oder was…?“

Zurück in Deutschland verfiel ich tagelang in Dunkelheit und Depression. Plötzlich tauchte auf YouTube ein Video von Gottfried Sumser auf. Auf dem Kanal OS24.TV mit dem Titel: „Was ist meine Aufgabe im Leben“. Gottfried, antwortete als erstes: „Deine, wie meine Aufgabe ist es, glücklich zu sein!“. Seine Botschaft basiert ausschließlich auf „Ein Kurs in Wundern“ und hatte mich trotz tiefster Schwärze (oder gerade deswegen) erreicht. Seit Weihnachten 2019 sind meine Frau, Claudi, und ich bei dem buchstäblich spirituellen Meisterwerk „Ein Kurs in Wundern“. Dieses Buch hat nicht meine Gesundheit, sondern mein Leben – und ich meine nicht den sterblichen Körper – gerettet! Was seitdem in meinem Leben, sprich meinem Geist passiert ist, ist die Erinnerung an das wahre Leben, die Selbsterkenntnis, das geistige Erwachen, welches zur Erleuchtung führt. Hier endet die Illusion von Sucht und Suche, hier beginnt der Heimgang. Hier kommst Du wirklich nach Hause. Dahin, wo alles Leiden unwiderruflich endet, dahin, wo das wahre bedingungslose Glück beginnt, dahin, wo Du erkennst, dass Du SELBST es bist, wonach Du Dein ganzes Leben gesucht hast. Hier werden alle sehnsüchtigen Bedürfnisse der Seele vollkommen erfüllt. Hier fällt die Sucht einfach ab und verschwindet ins Nichts, weil die Suche erfüllt und Gottes Heiliger Geist, als das all-eine SELBST wiedererkannt ward. Wie dieser Weg – „Von der Sucht zur Suche nach Hause“ – auf geistiger Ebene erfolgreich gemeistert werden kann, erfährst Du alles in meinem Buch: 10 Jahre clean – ein Weg zu Gott.